Museologie und Museumswissenschaft

Warum sammeln Menschen Gegenstände? Wie werden diese Objekte in Museen bewahrt, erforscht und öffentlich ausgestellt? Was sagen sie über die jeweilige Gesellschaft aus, wie sind sie entstanden, verbreitet und genutzt worden?

 

Solche Fragen beantwortet seit Wintersemester 2010/11 der grundständige, sechssemestrige BA-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“ (HF, 120 ECTS). Ergänzend hierzu und auf der Basis grundlegender museologischer Kompetenzen kann seit Wintersemester 2013/14 der viersemestrige MA-Studiengang "Museumswissenschaft" (HF, 45 ECTS) studiert werden, während der im Sommersemester 2016 startende MA-Studiengang "Museum und alte Kulturen" (HF, 120 ECTS) in besonderer Weise die museale Praxis in den Altertumswissenschaften fokussiert. Seit dem Wintersemester 2016/17 gibt der MA-Studiengang "Sammlung - Provenienz - Kulturelles Erbe" (HF, 120 ECTS) die Möglichkeit sich auf das Feld der Provenienzforschung zu spezialisieren. Für besonders qualifizierte Studierende besteht zudem die Möglichkeit zur Promotion.

 

Nähere Informationen zu den Studiengängen, zum aktuellen Semester und zum kommenden Semester.

 

 


Einladung zur öffentlichen Ring-Vorlesung "Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe"

(WS 2016/17, jeweils Do., 18:15–20 Uhr, Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd, Eintritt frei)


Der neue MA-Studiengang "Sammlung - Provenienz - Kulturelles Erbe" wird im WS mit einer öffentlichen Ringvorlesung eröffnet. Wöchentlich werden aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse der seit dem Fall Gurlitt in Deutschland stark diskutierten Sammlungs- und Provenienzforschung vorgestellt. Unter andere spricht Prof. Dr. Uwe M. Schneede, Vorstand des vom Bund neu eingerichteten Zentrums für Kulturgutverluste in Magdeburg, über die Geschichte der Provenienzforschung.
Das Programm findet sich hier!


Öffentliche Vortragsreihe zur Perspektiven von Landesmuseen

Im Rahmen von 5 Vorträgen werden im WS neu konzipierte Landesmuseen in Regensburg, Stuttgart, Bregenz und Graz vorgestellt, um die Diskussion um die Zukunft des Mainfränkischen Museums zu befördern.
Das Programm findet sich hier!


Sprechstunden der Mitarbeiter*Innen im Wintersemester 2016/17

Mitarbeiter*InTag   Von   Bis




Prof. Dr. Guido FacklerMontag   16:00 Uhr   17:00 Uhr
Dr. Stefanie MenkeDonnerstag   14:00 Uhr   15:00 Uhr
Bastian SchlangMittwoch   14:00 Uhr   16:00 Uhr
Elisabeth GreifensteinDienstag   14:00 Uhr   16:00 Uhr

Programm der „Einführungstage für Erstsemester*innen (BA und MA) in den Museen der Stadt Nürnberg"

Alle, die im WS 2016/17 ihr Studium in einem museologischen BA- oder MA-Studiengang aufnehmen, sind herzlich eingeladen zu den Einführungstagen vom 13. bis 14. Oktober 2016 in Nürnberg, bei denen wir hinter die Kulissen des dortigen städtischen Museumsverbunds blicken. Das Programm findet sich hier; Anmeldungen unter der Lvst. Nr. 0406729 in sb@home notwendig.


Feriensprechstunden

Bitte beachten Sie die geänderten Sprechstundenzeiten während der vorlesungsfreien Zeit!


Neuer MA-Studiengang "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe" startet zum WS 2016/17

Der von den Instituten für Kunstgeschichte, Museologie und Geschichte angebotene, interdisziplinäre MA-Studiengang bereitet auf das vernachlässigte Feld der Sammlungs- und Provenienzforschung vor. Einschreibungen sind bis zum 15. Juli 2016 möglich. Nähere Infos finden Sie hier.


Endspurt beim Ausstellungsprojekt "Abenteuer Farbe"

40 Studierende der Fachrichtungen Museologie und Gestaltung von Universität und Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg haben mit dem Mineralogischen Museum im letzten Jahr eine neue Sonderaustellung erarbeitet, die in den nächsten Wochen aufgebaut und am 01. Juli eröffnet wird.

Nähere Infos hier,


Der Beruf Museologe/In auf abi.de

Das Berufswahl-Portal der Bundesagentur für Arbeit (www.abi.de) berichtet in einem kurzen Artikel über den Beruf des Museologen/der Museologin. Prof. Dr. Guido Fackler beantwortet darin verschiedene Fragen zum Studiengang Museologie und zum Berufsleben. Hier gehts zum spannenden Bericht.


Auf Nasensuche im Museum - Würzburger Studierende entwickeln Entdeckerheft für Kinder für die Gemäldegalerie

Das Martin-von-Wagner-Museum hat eine neue Zielgruppe im Blick: Kinder können seit einiger Zeit spielerisch die Gemäldegalerie erkunden - mit einem Entdeckerheft!

"Kinder verirren sich bislang eher selten in unsere Gemäldegalerie", sagt Professor Damian Dombrowski, Direktor der Neueren Abteilung des Martin-von-Wagner-Museums der Universität Würzburg. Das dürfte sich jetzt ändern - dank des neuen Entdeckerhefts, das es ab sofort am Eingang zur Galerie gibt. Das Heft "Bunte Kunstgeschichten" lädt Kinder zwischen acht und 13 Jahren dazu ein, die Gemälde und Skulpturen zu entdecken. Erarbeitet wurde das Heft in einem Seminar der Professur für Museologie und des Zentrums für Lehrerbildung. Kunsthistorikerin Petra Maidt hat mit zwölf Studierenden einen unterhaltsamen und lehrreichen Streifzug durch die Sammlung konzipiert. Beim Nasen-Suchspiel etwa geht es darum, sechs im Heft gezeigte Nasen auf den Gemälden der Galerie wiederzufinden und die Namen der Maler aufzuschreiben. Am Bildnis eines Würzburger Erzbischofs können die Kinder die Symbole der Macht erkennen, an einem anderen Werk erfahren sie, dass aus Vogelfedern gemachte Bilder vor 200 Jahren sehr begehrt waren. "Die Kinder sollen mit dem Heft Spaß haben, aber auch ans sorgfältige Betrachten von Objekten herangeführt werden", erklärt Petra Maidt. Mehrere Kinder testeten das 34 Seiten umfassende Heft und gaben wertvolle Rückmeldungen. Darüber waren die Studierenden ebenso froh wie über die Tatsache, dass sie am Ende ihres Seminars ein "handfestes" Produkt vorweisen können, so Professor Guido Fackler (Museologie).

Erschienen ist das Heft "Bunte Kunstgeschichten" in der Reihe "Entdeckerhefte" des Museumspädagogischen Zentrums München (MPZ). Das Heft sei in der Würzburger Museumslandschaft das erste seiner Art, so Michael Bauereiß vom MPZ. Weitere sind seinen Angaben zufolge in Arbeit.

Text: Universität Würzburg


Studien-Info-Tag Museologie 2016

 

Im Rahmen des "Studien-Info-Tags 2016" der Universität Würzburg stellt sich die Museologie/Museumswissenschaft am Dienstag, 16. Februar 2016 (8:00-15:00 Uhr, Campus Hubland Nord, Philosophiegebäude) Studieninteressierten vor.

Neben einem Überblicksvortrag zum Studium von Prof. Dr. Guido Fackler (9:30 Uhr, Hörsaal 5) kann man sich an einem Infostand mit Lehrenden und Studierenden unterhalten. Dort gibt es neben Infomaterialien auch einige Mitmach-Stationen, an denen man ausprobieren kann, was in Museen mit ausgesuchten Objekten geschieht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Fragen!

 

 


Die neuen Studiengänge sind da!

Grillfeier der FSI am Campus Hubland Nord im Sommersemester 2013

Nach etlichen Diskussionen und Vorarbeiten, in die auch die Fachschaftsinitiative (FSI) Museologie einbezogen war, tritt die Würzburger Museologie zum Wintersemester 2015/16 mit einem erweiterten und vollständig revisionierten Studienangebot an:

  • der MA-Studiengang „Museum und alte Kulturen / Museum and Ancient cultures“ (HF 120 ECTS) eröffnet zwar offiziell erst im SoSe 2016, kann aber bereits zum WS 215/16 unter Anrechnung aller Leistungen begonnen werden. Dieser 1-Fach-Master kombiniert die museumswissenschaftliche Expertise mit dem Erwerb fundierter fachspezifischer Qualifikationen im Bereich der verschiedenen Altertumswissenschaften. Besonderes Merkmal ist die enge Kooperation mit der Antikensammlung des Martin von Wagner-Museums sowie ein optionales Auslandssemester in Kairo, so dass sogar ein Doppel-Master (Double Degree) der Universitäten Würzburg und Helwan/Kairo erworben werden kann;
  • schließlich werden mit der Einführung der neuen Promotionsordnung museologische-museumswissenschaftliche Dissertationen erleichtert.

In der Ausgabe 2014/15 der UniZeit wird über unseren Studiengang berichtet. Den Artikel finden sie in der Opens external link in new windowOnline-Ausgabe der Zeitschrift oder im Initiates file downloadPDF-Dokument.


Museologie in Kooperation mit Ägypten

[...] Die Museologie und Ägyptologie der Uni kooperieren mit der ägyptischen Helwan University. Diese Zusammenarbeit wird vom DAAD im Rahmen des Projektes "Kulturgut bewahren, Bewusstsein bilden, Breitenwirkung entfalten" gefördert.

Das Ziel der Partnerschaft ist die Ausbildung von Experten, die helfen, die umfangreichen Kulturgüter des Nahen Ostens zu bewahren. Seit der Jahrtausendwende hat die ägyptische Altertümerverwaltung landesweit große Museumsprojekte auf den Weg gebracht. Sie sollen das kulturelle Erbe Ägyptens von der Antike bis zur islamischen Zeit präsentieren. Der gesteigerte Bedarf an gut ausgebildeten Museumsmitarbeitern kann aber vor Ort kaum gedeckt werden. [...]

Ausführlichere Informationen bietet die Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 1. April 2015: Uni kooperiert in Museologen-Ausbildung mit Kairo

Die Meldung ist kein Aprilscherz, denn Prof. Fackler und Dr. Menke waren bereits im März gemeinsam mit zwei Kollegen aus der Ägyptologie der Universität Würzburg in Ägypten unterwegs zur Vorbereitung des Joint Master Programms Museum Studies Helwan-Würzburg. Auf unserer Facebook-Seite gibt es die Reiseberichte und Bilder.


Erasmus-Partnerschaft

Seit kurzem besteht eine Erasmus-Partnerschaft zwischen der Professur für Museologie und dem International Centre for Cultural and Heritage Studies der Universität Newcastle (UK). Die Partnerschaft ermöglicht sowohl auf der Ebene der Studierenden als auch auf der der DozentInnen einen akademischen Austausch. Voraussichtlich zum Wintersemester 2015/16 kann zum ersten Mal ein studentischer Austausch im Bereich der Masterstudiengänge zwischen Würzburg und Newcastle stattfinden. Koordiniert wird die Erasmus-Partnerschaft von Dr. Sabine Krämer-Neubert vom Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft (Informationen zu den bestehenden Erasmus-Kontakten). Für fachbezogene Auskünfte steht Dr. Stefanie Menke von der Professur für Museologie zur Verfügung.


Die Museologie auf facebook

Die Online-Präsenz der Museologie und Museumswissenschaft hat sich um eine facebook-Seite erweitert.

Auf dieser können Studierende, Beschäftigte im musealen Bereich im Umkreis Würzburg und darüber hinaus, sowie die Öffentlichkeit Informationen zu aktuellen Terminen und Veranstaltungen sowie Hinweise finden, die von Interesse sein könnten. Die facebook-Seite finden sie unter über den Link Opens external link in new windowhttp://www.facebook.com/museologie.wue oder unter dem Seitennamen Museologie Würzburg.

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