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    Professur für Museologie

    LeerRaumPioniere: Zwischennutzung von Leerständen in Würzburg

    Logo der Leerraumpioniere
    #Raum1

    von Lisa Hrubesch BA und Jasmin Schmitt BA

    Ein Zwischennutzungsprojekt, bei dem nicht etablierte Kreative in leerstehenden Gewerberäumen in der Innenstadt ihre Kunst zeigen können, hat Würzburg bisher gefehlt: Zu dieser Erkenntnis kamen Lisa Hrubesch BA und Jasmin Schmitt BA im Rahmen eines Projektseminars im MA-Studiengang „Museumswissenschaft“ im Sommer 2014. Schnell fanden sie mit Simon Horn und Anne Stengel MitstreiterInnen aus anderen Studienfächern und gründeten das Zwischennutzungsteam „LeerRaumPioniere“.

    Die LeerRaumPioniere verstehen sich als Schnittstelle zwischen Kunst- und Kulturschaffenden sowie den BesitzerInnen leerstehender Gewerbeimmobilien. Sie realisieren seit Anfang 2015 temporäre Ausstellungen mit dem Ziel, eine Ausstellungsreihe an immer wechselnden, interessanten Orten in der Würzburger Innenstadt zu etablieren. Derart verbinden die durch die LeerRaumPioniere organisierten Zwischennutzungen Ausstellungsbetrieb mit Stadtmarketing und Stadtentwicklung, lokale Kulturförderung mit soziokultureller Arbeit.

    Der Konzeptarbeit folgte ab Dezember 2014 die Pilotphase, in der wir die erste Zwischennutzung realisierten. Im Januar 2015 flossen die eingeworbenen Fördergelder und bereits am 13. Februar 2015 konnten wir die erste temporäre Ausstellung #Raum1 eröffnen: Bis zum 8. März 2015 waren Skulpturen und Plastiken des Holzbildhauers Daniel Grimme in einem leerstehenden Ladenlokal in der Würzburger Sterngasse zu sehen. Diese erste Ausstellung der LeerRaumPioniere stieß auf ein breites und überregionales Medieninteresse.

    In #Raum2 zeigen die LeerRaumPioniere vom 30. Mai bis zum 27. Juni 2015 großformatige Fotografien des Würzburger Künstlers Rainer Wengel in den seit einigen Monaten leerstehenden Räumen der ehemaligen Werkkunstgalerie (Beim Grafeneckart 2).

    Mittels Call for Art & Culture laden die LeerRaumPioniere seit Januar 2015 alle Kulturschaffenden ein, ihnen einen Eindruck von ihrem kreativen Schaffen zu vermitteln. Gleichzeitig suchen sie weiterhin den Kontakt zu ImmobilienbesitzerInnen und freuen sich über eine Kontaktaufnahme unter: leerraumpioniere@gmx.de

    Auf einem Blog kündigen die LeerRaumPioniere anstehende Ausstellungen an, erläutern das Konzept, dokumentieren die Zwischennutzungen und präsentieren die gesammelten Pressestimmen. Auch auf Facebook können sich Interessierte auf dem Laufenden halten, Rezensionen u.a. in „Die Welt“ und im „Focus“ lesen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

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    Professur für Museologie am Institut für deutsche Philologie
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