Dr. Alexandra Kaiser

 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sommersemester 2012, Wintersemester 2012/2013



Studium und wissenschaftliche Qualifikationen

  • 1997–2003: Studium der Empirischen Kulturwissenschaft (1. Hauptfach) und der Kunstgeschichte (2. Hauptfach) an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen
  • 2003: Abschluss des Magisterstudiums mit der Arbeit „In der Kirche im Dorf. Eine ethnographische Studie zur sinnlichen Dimension des protestantischen Kirchgangs“ (Veröffentlichung 2008)
  • 2005–2008: Wissenschaftliche Angestellte im DFG-Sonderforschungsbereich 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ an der Universität Tübingen
  • 2009: Abschluss der Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften (Dr. rer. soc.) an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Erstgutachter: Prof. Dr. Gottfried Korff; Zweitgutachter: Prof. Dr. Reinhard Johler)
  • 2011–2013: Berufsbegleitendes Kontaktstudium „Kulturmanagement Allgemein“ am Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg und Erwerb des Hochschulzertifikats „Kulturmanagement“

Berufstätigkeit

  • Seit 2003: Verschiedene Lehraufträge am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kultur­wissen­schaft in Tübingen
  • 2003–2004: Konzeption und Vorbereitung der Ausstellung „Hall im Blick – Stadtansichten einmal anders betrachtet“ im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall
  • 2009–2011: Volontärin im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig/Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
  • 2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projektteam der Ausstellung „Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic ‚Mosaik’“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
  • April 2012–Feb.2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Museologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Lehrkraft für besondere Aufgaben)
  • Seit März 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Stadtarchiv und den Historischen Museen der Stadt Karlsruhe, Leiterin des Pfinzgaumuseums in Karlsruhe-Durlach

 

Veröffentlichungen

Monografien

  • Durlach gesucht. Menschen, Dinge und Geschichten. Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Pfinzgaumuseum. Karlsruhe 2014.
  • In der Kirche im Dorf. Eine ethnographische Studie zur sinnlichen Dimension des protestantischen Kirchgangs. Saarbrücken 2008 (zugl. Magisterarbeit Tübingen 2003).
  • Hall im Blick. Stadtansichten einmal anders betrachtet. (Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung vom 26. September bis 21. November 2004 im Hällisch-Fränkischen Museum). Schwäbisch Hall 2004.


Aufsätze/Artikel

  • „Im dringenden Heeresinteresse“ – Produktion und Arbeit im Krieg. In: Ernst Otto Bräunche/ Volker Steck (Hg.): Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914-1918. Karlsruhe 2014, S. 121-147.
  • „In Ehrfurcht und Treue gedenket der Opfer“ – Das Gedenken an die Toten des Ersten Weltkriegs in Karlsruhe. In: ebd., S. 288-310.
  • „We were heroes.“ Local Memories of Autumn 1989: Revising the Past. In: Debbie Pinfold/Anna Saunders (Hg.): Remembering and Rethinking the GDR. Multiple Perspectives and Plural Authenticities. Basingstoke 2013, S. 179-194.
  • Objektiv 4: Alle Jahre wieder. Das „singende Krippenbild“ im Museumsdorf Cloppenburg,hg. von der Stiftung Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum. Cloppenburg 2010 (Broschüre).
  • „Auf den Spuren der Digedags. Erste Erkundungen“ – Präsentation im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. In: Sächsisches Archivblatt. Mitteilungen des Sächsischen Staatsarchivs, Heft 1/2010, S. 21f.
  • The Volkstrauertag (People’s Day of Mourning) from 1922 to the Present. In: Bill Niven/Chloe Paver (Hg.): Memoralization in Germany since 1945. Basingstoke 2010, S. 15-25.
  • Heroes, Victims, Sacrifices: Images of the Fallen German Soldiers and the „Victims of War and the Rule of Violence” in the German Volkstrauertag. In: Christian Delporte u.a. (Hg.): La guerre après la guerre. Images et construction des imaginaires de guerre dans l’Europe du XXè siècle. Paris 2010, S. 139-152.
  • Rituelles Gedenken und/in Massenmedien. Die Medialität des Volkstrauertags. In: Michael Simon u.a. (Hg.): Bilder. Bücher. Bytes. Zur Medialität des Alltags. (Tagungsband zum36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde). Münster 2009, S. 289-298.
  • Performing the New German Past: The People’s Day of Mourning and 27 January as Post­unification Commemorations. In: German Politics and Society, Issue 89, Vol. 26, No. 4, Winter 2008 (Special Issue: Dynamics of Memory in 21st Century Germany), S. 28-49.
  • Das Kriegsende ist nicht vorbei. Das Frühjahr 1945 im Spiegel der lokalen Presse von den 1950er Jahren bis heute. In: Folker Förtsch (Hg.): Kriegsende in Crailsheim und Umgebung. Beiträge zu einer Tagung zur regionalen und lokalen Geschichte des Kriegsendes 1945. Crailsheim 2008, S. 143-174.
  • „… das Material zu sammeln, das dieser Krieg in solcher Fülle schuf wie keiner vorher“. Kriegssammlungen und Kriegssammler im Ersten Weltkrieg. In: Gottfried Korff (Hg.): Kasten 117. Aby Warburg und der Aberglaube im Ersten Weltkrieg. Tübingen 2007, S. 87-115.
  • „Der Volkstrauertag ist ein Kunstwerk, an dem wir weiterarbeiten“. Kontinuitäten und Brüche in der symbolischen Gestaltung des Volkstrauertages seit der Weimarer Republik. In: Soldaten und andere Opfer? Die Täter-Opfer-Problematik in der deutschen Erinnerungskultur und das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Loccumer Protokolle 73/05,hg. von Ellen Ueberschär. Rehburg-Loccum 2007, S. 67-82.
  • „Allerheldentotenfest“. Politische Sinnstiftung und rituelle Formung des Gefallenengedenkens im Volkstrauertag. In: Gottfried Korff (Hg.): Alliierte im Himmel. Populare Religiosität und Kriegserfahrung. Tübingen 2006, S. 83-125.
  • „Sie wollen gar nicht, dass wir mit lauten Worten sie ‚Helden’ nennen“. Der Volkstrauertag und der Mythos vom Sinn des Sterbens im Krieg. In: Heidi Hein-Kircher/Hans HenningHahn (Hg.): Politische Mythen im 19. und 20. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa. (Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung, Bd. 24). Marburg 2006, S. 63-80.
  • Das Projekt „Schmutz und Schund“ aus studentischer Sicht. In: Tübinger Korrespondenzblatt, 55 (2003), S. 38-40.
  • Protestantischer Schundkampf in der Nachkriegszeit. In: Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts (Hg.): Prädikat wertlos. Der lange Streit um Schmutz und Schund. Tübingen 2001, S. 30-44.
  • Gemeinschaft, Zusammenhalt und „Rosamunde“. In Rottenburg am Neckar organisieren sich Gleichaltrige in Jahrgangsgemeinschaften. In: Der Heimatpfleger, 18 (2001), Nr. 3, S. 8f.