Perspektiven und Herausforderungen von Antikenmuseen

Symposium, Martin-von-Wagner-Musseum Würzburg, 14. November 2015

Antikenmuseen sehen sich aktuell besonderen Herausforderungen gegenüber. Zwischen der Rückforderung archäologischer Objekte in den Ursprungsländern -  besonders der bekannteren Stücke - und dem Unterhaltungswunsch eines immer anspruchsvolleren Publikums müssen sie innovative Wege gehen, um dauerhaft bestehen zu können.


Anlässlich der Zusammenarbeit der Universitäten Würzburg und Helwan (Kairo) für das gemeinsame Masterprogramm „Museum und Alte Kulturen“, fand am Samstag, 14. November 2015, von 13:00 bis 17:15 Uhr im Steinsaal der Antikensammlung des Martin von Wagner-Museums in der Residenz ein hochkarätig besetztes Symposium statt.


Die vier Rednerinnen und Redner spannten dabei einen weiten inhaltlichen Bogen. Als Leiter großer Antikenmuseen berichteten Prof. Dr. Falko Daim (Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz) und Prof. Dr. Harald Meller (Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Landesmuseum für Vorgeschichte) aus der Praxis. Über ägyptische Museen sprach Elham El Mongy (Leiterin der Abteilung für Museen im Ministry of State for Antiquities in Kairo), während Prof. Dr. Wiebke Ahrndt (Vorstandsmitglied im Deutschen Museumsbund) über den Umgang mit menschlichen Überresten informierte.